Philippinen – Planung, Sicherheit, Wetter

Die Philippinen, für uns ein südostasiatischer Traum. Schon seit langem spukte die Idee einer Reise ins Inselparadies in unseren Köpfen herum. Vulkane, Tauchen, endlose Strände und die südostasiatische Kultur. Dennoch hatten wir uns bisher nicht dorthin getraut. Warum eigentlich? Das auswärtige Amt warnt vor der Reise in viele (teils auch touristisch relevante) Regionen des Landes. Kriminalität in Manila, Islamisten auf Mindanao, Taifune im Norden des Landes und nun seit einiger Zeit das gewaltsame Vorgehen gegen Drogenhändler- und abhängige des Präsidenten. Keiner dieser Gründe spricht für eine Reise zu den rund 7.000 Inseln im Pazifik.

Und dennoch haben wir uns dafür entschieden, drei Wochen im Herbst 2016 auf den Philippinen zu verbringen. Philippinische Bekannte, die jedes Jahr einen wundervollen und sicheren Urlaub im Inselstaat verbringen, sowie intensive Internetrecherche zur Sicherheits-und Wetterlage haben uns letzten Endes die Angst genommen. Und soviel vorneweg: Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut!

Wir entschlossen uns dazu, die lange Flugdistanz auf die Philippinen durch einen zweitägigen Zwischenstop zu entzerren (dies würde ich jedem empfehlen). So flogen wir von Frankfurt etwa sieben Stunden nach Maskat, Oman. Neben Sightseeing nutzten wir diesen Aufenthalt auch für die Planung unserer weiteren Reise.

Bildschirmfoto 2017-01-25 um 13.32.47.png
Über einen Zwischenstop in Maskat ging es nach Manila

Unsere Reisezeit fiel noch in die Saison des Sommermonsuns, daher hatten wir uns bewusst dafür entschieden, alle Optionen offen zu halten um spontan auf gegebene Wetterverhältnisse reagieren zu können. Deswegen hatten wir zunächst nur eine Übernachtung in einem einfachen Bed&Breakfast in Manila, wo wir landen sollten, gebucht. Zugegebenermaßen verschlang die Recherche nach einer möglichen Reiseroute mehr Zeit als gedacht. 7.000 Inseln bieten eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten! Dennoch konnten wir bereits zu Beginn einige Destinationen ausschließen. So kam es für uns nicht in Frage, nach Mindanao zu reisen. Dort treiben islamistische Extremisten ihr Unwesen und entführen gelegentlich auch Segelboote in der Sulu-See. Auch wenn der Reiseführer nur vor bestimmten Bereichen explizit warnt, das Risiko war uns zu hoch. Der Norden des Landes kam leider ebenfalls nicht in Frage, denn dort hatte gerade ein Taifun gewütet und ein weiterer war vorausgesagt. Die Seite des philippinischen Wetterdienstes kann in Bezug auf extreme Wettersituationen eine echte Hilfe sein. Im Allgemeinen sollte man sich wohl – im Hinblick auf die vielen Möglichkeiten auf den Philippinen, überlegen, was man erleben möchte. Für uns kristallisierten sich, in Anbetracht der Zeit die uns zu Verfügung stand, folgende Prioritäten heraus.

  • Ausspannen in strandnahen Unterkünften
  • Schnorcheln & Tauchen
  • Ausflüge in Natur & Kultur des Landes

Nach stundenlangem Wälzen des Reiseführers und paralleler Wetterrecherche im Internet stand das erste Reiseziel für uns fest! Es sollte nach zunächst einmal nach Negros gehen!

Hinterlasse einen Kommentar