Philippinen
Reisen vor Ort
Auf den Philippinen nicht ganz so leicht wie in Thailand oder auf Bali. Das liegt größtenteils daran, dass es sich um über 7.000 Inseln auf rund 340.000 Quadratkilometern handelt. Am schnellsten geht das Reisen mit dem Flugzeug und wenn man sich ein wenig Zeit zum Recherchieren nimmt geht das sogar ganz günstig.
- Tipp: Bei der Buchung darauf achten, ob und wieviel Gepäck im Preis inkludiert ist. Sonst kann ein vermeintliches Schnäppchen schnell teuer werden (und das Flughafenpersonal wiegt sehr genau nach)-
Häufig kommt man trotz Flug nicht um eine Busfahrt herum. Will man beispielsweise nach El Nido auf der Insel Palawan, so landet man in der Regel am Flughafen von Puerto Princesa. Von dort geht es entweder mit Minivans (auch Jeepneys genannt) oder Bussen weiter in Richtung Norden und das geschlagene fünf Stunden lang.
- Tipp: Auch wenn die Fahrt mit dem Bus etwas länger dauert, ich würde niemandem eine Fahrt mit dem Minivan empfehlen. Diese Gefährte sind absolut unbequem, man kann sich nicht anschnallen und die Fahrer heizen durch die Gegend als sei der Teufel hinter ihnen her. Zwar fahren auch die Busfahrer eher gewöhnungsbedürftig, aber wenigstens ist der Bus komfortabel. Man kann bei der Buchung wählen zwischen klimatisiert (würde ich immer bevorzugen) und nicht klimatisiert.
- Tipp: Vor der Buchung einer Bus- oder Minivan-Fahrt immer Informationen über die Straßensituation einholen. Nach starken Regenfällen sind diese teilweise unbefahrbar!
In den Großstädten wie Manila oder Cebu City ist der Verkehr eine Katastrophe. Es riecht nach Abgasen, zu den Stoßzeiten ist immer Stau und es ist unheimlich laut.
- Tipp: In Städten unbedingt genug Zeit für den Weg zum und vom Flughafen einplanen. Wir haben in Manila rund 2 Stunden(!) gebraucht bis wir ein Taxi hatten und unser Hotel (ca. 1km Luftlinie Entfernung) erreicht hatten.
Für kurze Strecken stehen fast überall Fahrer mit ihrem Tricycle bereit, dem philippinischen Pendant zum Tuk Tuk.
- Tipp: Vorab in Hostel oder Hotel über Fahrtpreise informieren, ansonsten zahlt man recht schnell zu viel

Essen & Trinken
Das Positive vorweg – San Miguel schmeckt ausgezeichnet! Das ist das ursprünglich aus Spanien stammende Bier das man hier überall kaufen kann. Das Negative – für Vegetarier sind die Philippinen eine echte Herausforderung!

- Tipp: Als Vegetarier unbedingt immer fragen ob Fleisch oder Fisch enthalten ist, der Begriff Vegetarismus ist vielen Filipinos schlicht unbekannt.
Auch sonst lassen sich die Inseln kulinarisch bei weitem nicht mit Thailand oder Bali vergleichen. Es gibt wenig Obst und Gemüse und kaum frischen Salat. In den Touristenregionen wie Palawan gibt es jedoch westliches Essen wie Pizza oder Crèpes. Eigentlich versuchen wir, diese Esskultur auf Reisen zu vermeiden, doch ich war mehr als froh nach vielen Tagen ‚Rice and Vegetables‘ in unterschiedlichsten Varianten mal wieder etwas anderes zu verkosten.

- Tipp: Frisch gemahlener Kaffee ist eine absolute Rarität. Die Filipinos trinken Instantkaffee. Wir hatten unseren eigenen Instantkaffee dabei den wir dann mit dem der Filipinos mischen konnten, dieser ist unglaublich süß. So ging es dann recht gut!
Zwei kulinarische Highlight gibt es dann aber doch noch zu erwähnen: Gebackene Banane. Diese wird häufig von Straßenverkäufern angeboten – super lecker! Die andere Köstlichkeit: getrocknete Mangostreifen. Diese gibt es in Plastiktüten verpackt quasi überall zu kaufen.
Kosten vor Ort
Die Unterkünfte sind vergleichbar mit dem Rest Südostasiens. Das Frühstück ist ab und zu im Preis inkludiert, in einfachen Unterkünften bedeutet dies Toast, Marmelade, Saft und Instantkaffee. Klimatisierte Zimmer kosten immer mehr als solche mit Ventilator. Hilfreich ist ein Moskitonetz über dem Bett, neben den stechenden Biestern gibt es auch die ein oder andere Kakerlake und da gibt ein schützendes Netz einfach ein besseres Gefühl.
- Tipp: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine nicht zu stark eingestellte Klimaanlage zu weniger Erkältungserscheinungen führt wie ein Ventilator.
Das westliche Essen wie Pizza oder Pasta ist recht teuer. Auch Salat und Gemüse sind teurer als im Rest Südostasiens. Wenn man allerdings gerne Fleisch und Reis mag, dann kommt man auch sehr günstig um die Runden.